Warum das Aufbauseminar zum Thema Zollpräferenzen?
Das Thema Präferenzen wird mit steigender Arbeitsteiligkeit der Produktionsprozesse immer wichtiger. Richtig angewandt, ermöglicht das Präferenzrecht die Einsparung erheblicher Nebenkosten bei internationalen Warenverkäufen, indem im Bestimmungsland die Zahlung von Importzöllen vermieden wird. Dies setzt jedoch einerseits die sichere Beherrschung der komplexen rechtlichen Materie im betrieblichen Alltag (in Einkauf und Vertrieb) voraus. Und andererseits reicht oft die Anwendung der bekannten Präferenz-Listen nicht aus.
Ziel
Ziel dieses Aufbauseminars Präferenzen soll es daher sein, basierend auf vorhandenen Grundkenntnissen gezielt weitere lukrative Möglichkeiten der Ursprungsbegründung zu nutzen (z.B. Kumulierung, mehrstufige Produktion, Toleranzregel).
Im Seminar soll dies konsequent anhand praktischer Beispielfälle erfolgen, die gemeinsam bearbeitet und besprochen werden.
Seminarinhalt
- Komplexe Anwendungsbeispiele der Ursprungsregeln
- Toleranzregel im Präferenzrecht
- Weitere Möglichkeiten beim „Scheitern“ in den Verarbeitungs-Listen
- Das Kumulationssystem des Präferenzrechts
- Die neue Ursprungskumulierungszone Paneuropa-Mittelmeer
- Anwendungsbeispiele zur „Variablen Geometrie“ im PAN-EURO-MED
- Umgang mit der Matrix
- Ausstellen einer Warenverkehrsbescheinigung (EUR-MED, LLE)
- Buchmäßige Trennung
Teilnehmer
Sachbearbeiter der Versand-, Export- und Verkaufsabteilungen, die regelmäßig Warenverkehrsbescheinigungen EUR.1 oder EUR-MED, Ursprungserklärungen auf der Rechnung und Lieferantenerklärungen ausstellen.
Teilnahmevoraussetzung
Grundlage für die Teilnahme an diesem Aufbauseminar sind Grundkenntnisse im Präferenzrecht oder die Teilnahme am Grundlagenseminar Präferenzen.
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